Phnom Penh: Alles zur Hauptstadt von Kambodscha

Patrick Woessner am
Phnom Penh
Ganz ehrlich - an Phnom Penh scheiden sich die Geister. Die Hauptstadt hat ihre schmuddeligen Ecken und Probleme, verändert sich aber schnell, ist vielseitig und hat kulinarisch jede Menge Abwechslung zu bieten.
24 Kommentare zum Reise-Thema „Phnom Penh: Alles zur Hauptstadt von Kambodscha“ liegen derzeit vor! Fragen oder Tipps zu Kambodscha-Reisen? Einfach mitdiskutieren!

Phnom Penh gehört auf einer Kambodscha-Rundreise fast unweigerlich mit dazu.

Für viele Touristen, die das Land auf einer Rundreise durch Kambodscha erkunden, ist die Hauptstadt von Kambodscha das erste oder das letzte Ziel im Land.

Was es Wissenswertes für Reisen nach Phnom Penh gibt, findest Du hier auf einen Blick.

Wissenswertes für eine Reise nach Phnom Penh

Anreise nach Phnom Penh

Nach Phnom Penh geht es per Bus ab (fast) jeder Stadt in Kambodscha.

Außerdem gibt es direkte Busverbindungen nach Bangkok und Ho Chi Minh City (Saigon).

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Routen, Fahrpläne, Tickets nach Phnom Penh

Wer lieber fliegt, kann über den Flughafen Phnom Penh anreisen.

Es gibt Inlandsverbindungen von/nach Siem Reap und Sihanoukville. Außerdem gibt es zahlreiche internationale Flugverbindungen.

Außerdem gibt es Möglichkeiten, per Boot von und nach Phnom Penh zu reisen. Denn der Mekong-Fluss durchzieht die Hauptstadt von Kambodscha.

Aktuelles Wetter in Phnom Penh

Kambodscha-Wetter
Wetter in Phnom Penh
31 °C
Mäßig bewölkt
Luftfeuchtigkeit
52%
Luftdruck
1011 hPa
Windgeschwindigkeit
3 km/h
Bewölkungsgrad
40%
Phnom Penh-Wetter, aktualisiert: 19.11.2019 05:20 Uhr
Wetterdaten: OpenWeatherMap

Hotel, Guesthouse oder sonstige Unterkunft

Nach Siem Reap ist die Kambodscha-Hauptstadt diejenige, die über die zweitgrößte Anzahl von Unterkünften verfügt.

Wenn Du Dich bei Trip Angkor schon ein wenig umgeschaut hast, weißt Du sicher schon: In Kambodscha gibt es grob gesagt zwei Arten von Unterkünften.

Wer ein kleines Budget hat oder schlichtweg wenig an Luxus findet (z.B. Kambodscha-Backpacking), steigt in einem Guesthouse oder Hostel ab. Davon gibt es auch in Phnom Penh jede Menge.

Suchst Du hingegen etwas mehr Luxus, ist eine gehobene Unterkunft oder gar ein Luxushotel die richtige Wahl für Deine Reise nach Phnom Penh.

Drei Tipps für ein Hotel oder Guesthouse habe ich hier zusammengestellt:

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Sla Boutique Hostel
800 Meter von Riverside
Hervorragend
Backpacking / Budget
Alibi Guesthouse
1,3 Kilometer von Riverside
Sehr gut
Backpacking / Budget
Villa Langka Boutique Hotel
1,8 Kilometer von Riverside
Sehr gut
Mittlere Preisklasse
Amanjaya Pancam Suites Hotel
200 Meter von Riverside
Sehr gut
Luxus-Preisklasse
Bilder und Hotelstammdaten via Agoda Feed

Welches Hotel / Guesthouse in Phnom nun genau das richtige für Dich ist, das musst Du schon selbst entscheiden 😉

Für die erste Reise würde ich eine Unterkunft im „touristischen“ Riverside-Bezirk empfehlen. Die Lage ist durchaus praktisch.

Herumkommen in der Hauptstadt

Tuk Tuk fahren

Klassisches Tuk Tuk

Auch für Phnom Penh gilt: Das Fortbewegungsmittel #1 ist das Tuk Tuk.

Zwar gibt es auch „klassische“ Taxis. Die haben jedoch eher Seltenheitswert. Und es gibt die neuen Rikschas, die für PassApp Taxi fahren (siehe nächster Abschnitt).

So etwas wie öffentlichen Nahverkehr gibt es in der Hauptstadt von Kambodscha (fast) nicht.

Wenn Du zuerst Angkor Wat besuchst, kennst Du den „Tuk Tuk Style“ bereits vom Tuk Tuk in Siem Reap.

Während ich in Siem Reap nie die Beschwerden zur „Tuk Tuk Mafia“ verstanden habe (nur gute Erfahrungen meinerseits), habe ich Phnom Penh immer als „verhandlungsintensiver“ wahrgenommen.

Ich empfehle in jedem Fall, dass Du den Fahrpreis vor Fahrtbeginn abklärst. Nachverhandlung vom Fahrpreis macht auf jeden Fall Sinn.

Ich habe für eine fünfminütige Fahrt schon Preisvorschläge von 5 US$ ++ gehört. Das ist dann doch ein wenig zu viel 🙂

PassApp Taxi oder Grab (Taxi-Apps für das Smartphone)

Mittlerweile beklagen sich viele Tuk Tuk Fahrer über Wettbewerb durch Fahrer, die für PassApp Taxi oder neuerdings auch Grab (Taxi Apps) fahren.

Pass App Taxi funktioniert ganz ähnlich wie Uber und Grab, die es auch in anderen Ländern gibt – man „bestellt“ per Smartphone, der Preis ist transparent und günstig.

Nur dass eben auch Motorradrikschas statt Autos im Einsatz sind.

PassApp Taxi-Fahrer sind vor allem mit einer Motorradrikscha indischer Bauart (LNG-Antrieb) unterwegs, die kleiner als das klassische Tuk Tuk ausfallen.

Mit viel Gepäck also keine gute Option.

Übrigens: Neben PassApp Taxi und Grab gibt es auch weitere Taxi-Apps in Phnom Penh. Neben den beiden relativ weit verbreiteten habe ich nur noch Uber probiert – die anderen Taxi-Apps kenne ich selbst nicht.

Uber hat sich mittlerweile aber aus ganz Südostasien zurückgezogen.

Kommentar von Patrick

Wenn Du länger in Phnom Penh bleibst und nicht gerne verhandelst, kann es sich lohnen, PassApp Taxi auszuprobieren.

Öffentlicher Nahverkehr / Phnom Penh City Bus

Phnom Penh City Bus
Ein moderner öffentlicher Bus passiert den Zentralmarkt Phnom Penh.

Seit 2014 fährt der Phnom Penh City Bus durch die Hauptstadt.

Ein richtig flächendeckendes Bus-Netzwerk kannst Du jedoch nicht erwarten.

Beim Aufbau vom öffentlichen Bus hat zunächst Japanische Entwicklungshilfeorganisation mitgewirkt.

Derzeit gibt es drei Buslinien, die in Betrieb sind.

Mittlerweile ist China in die Bresche gesprungen und hat 100 weitere Busse „gespendet“ (siehe hier). Die ersten dieser neuen Busse habe ich auch schon gesehen.

Haltestelle der Linie 3 - Bus Phnom Penh
Haltestellenplan der Linie Nr. 3 vom Phnom Penh City Bus.

Damit sollen fünf weitere Bus-Linien aufgebaut werden.

Bis dahin gilt: Der Bus ist nur auf ausgewählten Strecken eine Alternative, jedoch mit 1.500 Riel (0,38 US$) je Einzelfahrschein konkurrenzlos günstig.

Von Reisenden mit knappem Budget wird jedoch gerne die Linie 3 genutzt, denn diese verbindet den Flughafen mit dem Stadtzentrum und ist deutlich günstiger als ein Taxi / Tuk Tuk – gerade für Alleinreisende.

Wenn die Unterkunft in der Nähe einer Haltestelle vom öffentlichen Bus liegt, kann ich durchaus empfehlen, die Fahrt per Phnom Penh City Bus zu wählen.

Moped / Motorrad / Auto mieten

Wer länger in Phnom Penh bleibt, mietet in der Regel ein Moped oder Motorrad an.

Mehr zum Thema: Fahrzeug in Kambodscha mieten.

Ein einfaches Moped (Scooter, ca. 110 – 125 ccm) bekommst Du für ca. 5 US$ pro Tag – je nach Zustand und Typ vom jeweiligen Fahrzeug.

Da der Verkehr recht hektisch ist, solltest Du jedoch ein geübter Fahrer sein. Gerade bei einem Motorrad / Moped kann ein Unfall dramatische Folgen haben.

Auch Auto-Verleiher gibt es in der Hauptstadt. Ein Auto zu mieten, ist jedoch vergleichsweise teuer in Kambodscha.

Lebhafte Straße am Kandal Market
Viele lebhafte Straßen finden sich in der Hauptstadt – so wie diese am Kandal Market.

Acht beliebte Sehenswürdigkeiten in Phnom Penh

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Aktivitäten, Touren und Ausflüge in Phnom Penh
Ort vorausgewählt

Königspalast und Silberpagode

Königspalast Phnom Penh
Der Königspalast gilt als das Wahrzeichen der Hauptstadt von Kambodscha.

Der Königspalast (Royal Palace) liegt direkt am River Walk entlang vom Mekong, der beliebten Flaniermeile.

Dort ums Eck gibt es auch die meisten Hotels.

Vor dem Königspalast erstreckt sich eine Parkanlage.

Die Straße direkt vor dem Palast, der Samdach Sothearos Boulevard, ist für den Verkehr gesperrt.

Das macht den Königspalast zu einem beliebten Ziel für einen Spaziergang in den Abendstunden und lockt Einheimische, Touristen und Expats gleichermaßen an.

Einige mutige gehen hier Abends joggen.

Mutig sage ich, denn die Luft ist nicht wirklich perfekt, um eine Runde joggen zu gehen. Hier kann man sicher diskutieren, ob es gesünder ist, den Sport ausfallen zu lassen 🙂

Der Königspalast ist für Besichtigungen geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt umgerechnet etwa 6 US$.

Auf dem Gelände vom Königspalast befinden sich gleich mehrere Bauwerke wie die bekannte Silberpagode.

Unterm Strich ist der Königspalast die Sehenswürdigkeit #1 in Phnom Penh.

Choeung Ek (Killing Fields)

Choeung Ek ist ein Friedhof, der zu Zeiten vom Regime der Roten Khmer in den Jahren 1975 bis 1979 für Massenmorde genutzt wurde.

Etwa 17.000 Menschen fanden auf den Killing Fields bei Exekutionen den Tod.

Heute sind die Killing Fields Phnom Penh eine Gedenkstätte.

Kommentar von Patrick

Ein Besuch der Killing Fields ist nichts für schwache Nerven. Wenn Du Dich für die Geschichte interessierst, kann es aber dennoch lohnen!

Neben einer buddhistische Stupa finden Besucher auf Choeung Ek offengelegte Massengräber, aufgetürmte Schädel von Opfern und diverse Informationen über die Verbrechen, die die Roten Khmer auf den Killings Fields begangen haben.

Die meisten Besucher der Killing Fields Phnom Penh beschreiben die Erfahrung als bedrückend und schaurig. Eine eindrückliche Erfahrung also.

Kommentar von Patrick

Gerade die aufgetürmten Schädel finden viele Besucher als geschmacklos.

Wer sich mit diesem sehr dunklen Kapitel der Geschichte von Kambodscha auseinander setzen möchte, sollte die Killings Fields Choeung Ek dennoch besuchen.

Choeung Ek liegt südlich von Phnom Penh. Die Fahrt dauert etwa 30 Minuten.

Der Eintrittspreis zu den Killing Fields beträgt 2 US$.

Shopping in der AEON Mall

AEON Mall in Phnom Penh
Mall Nr. 1 in Kambodscha – AEON Mall Phnom Penh.

Imposante Shopping-Malls wie z.B. in Thailand sucht man in Kambodscha vergeblich.

Eine nennenswerte Shopping-Mall gibt es jedoch in Phnom Penh: Die AEON Mall.

Hier gibt es ein Warenhaus, diverse Fashion- und Elektronikgeschäfte, einen Food-Court sowie diverse Kettenrestaurants, die man aus anderen Ländern kennt (z.B. Starbucks, Fuji, Swensen’s…).

Ein Besuch kann sich an einem regnerischen Tag oder an einem heißen Tag lohnen.

Die AEON Mall liegt relativ zentral im Tonle Bassac-District und ist gut z.B. per Tuk Tuk zu erreichen.

Tuol Sleng Genozid Museum im ehemaligen Gefängnis S-21

Das Tuol Sleng Genozid Museum liegt im Südwesten von Phnom Penh.

Zu Zeiten der Roten Khmer trug es die Kennung S-21 und diente als Foltergefängnis für politische Gefangene. Das Gefängnis war berüchtigt.

Unter brutalen Haftbedingungen und mit menschenverachtenden Foltermethoden erzwang das Regime im Gefängnis S-21 Geständnisse.

Kommentar von Patrick

Die Ausstellung im Genozid-Museum (S-21) ist gut gemacht. Wenn Du dich für dieses Kapitel der Geschichte interessierst – lohnenswert!

Das heutige Tuol Sleng Genozid Museum dokumentiert die Machenschaften der Roten Khmer im ehemaligen Gefängnis und stellt Biografien von Insassen aus.

Eintrittspreis: 2 US$. Öffnungszeiten: Täglich von 7:30 Uhr bis 17:30 Uhr.

Night Market

Night Market Phnom Penh
Treffpunkt für Nachtschwärmer – der Night Market Phnom Penh.

Der Night Market (oder eben Nachtmarkt) hat sich zu einem durchaus beliebten Anlaufpunkt für Reisende aber eben auch Einheimische gemausert.

Es geht relativ entspannt auf dem Night Market zu.

Wie anderswo in Südostasien gibt es Kleidung, Accessoires, Souvenirs und mehr zu kaufen.

Auch Essenstände finden sich auf dem Nachtmarkt. In der Mitte ist eine Bühne, auf der meist Khmer-Musik (Pop-Songs rund um die Liebe…) dargeboten wird.

Der Night Market liegt zentral in Phnom Penh am Fluss (siehe Google Maps).

Los geht es bei Dämmerung und geöffnet bleibt der Night Market bis ca. 23 Uhr.

Nationalmuseum von Kambodscha

Im Nationalmuseum in Phnom Penh (National Museum of Cambodia) werden Exponate aus der Geschichte von Kambodscha dargeboten.

Viele Ausstellungstücke stammen vom Areal von Angkor Wat oder weiteren Tempeln im Archäologischen Park Angkor.

Das Nationalmuseum liegt direkt neben dem Königspalast.

Es ist überschaubar und verfügt über einen schönen, schattigen Innenhof mit Garten, der an einem heißen Tag zur Entspannung einlädt.

Besucher, die bereits zuvor auf der Kambodscha-Reise Angkor Wat und die anderen Tempel von Angkor besucht haben, sind vom Nationalmuseum oftmals enttäuscht.

Wenn Du Zeit hast und bereit bist, den Eintrittspreis zu investieren, kann ich Dir einen Besuch im Museum dennoch empfehlen.

Der Eintrittspreis beträgt 5 US$ pro Person.

Mekong Sunset Cruise / Dinner Cruise

Mekong River Cruise
Abendlich „Sunset Cruise“ oder „Dinner Cruise“ auf dem Mekong bei Phnom Penh.

Ein nettes Abendprogramm ist eine Sunset Cruise (ohne Essen) oder eine Dinner Cruise (mit Abendessen) auf dem Mekong.

Eine solche „Mini-Kreuzfahrt“ geht ca. 2-3 Stunden.

Die meisten Schiffe sind modern ausgestattet, haben Toiletten an Bord und bieten ein Bar oder aber gleich ein Restaurant (Dinner Cruise) an.

Tickets gibt es für ca. 10 US$ (Sunset Cruise) bzw. 25 US$ (Dinner Cruise inkl. Essen vom Buffet).

Teilweise ist die Abholung mit einem Tuk Tuk von der Unterkunft da bereits inklusive.

Unabhängigkeitsdenkmal

Das Unabhängigkeitsdenkmal (Independence Monument) erinnert an die Unabhängigkeit von der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich im Jahr 1953.

Das Denkmal wurde fünf Jahre danach errichtet.

Das Monument liegt am Preah Sumararit Boulevard im Herzen von Phnom Penh. Das Unabhängigkeitsdenkmal wird von einem Kreisverkehr umgeben.

Zwischen den beidseitigen Fahrstreifen vom Preah Sumararit Boulevard liegt ein kleiner Park.

Obwohl der umgebende Verkehr hektisch und laut ist, kommen viele Einheimische für einen abendlichen Spaziergang oder zum Joggen hierher.

Ob es so richtig gesund ist, hier Sport zu machen, habe ich mich dabei immer gefragt. Die Straßen auf beiden Seiten vom Park sind stark befahren.

Riverfront Phnom Penh
Riverfront heißt der dem Mekong zugewandte Teil von Phnom Penh – hier geht es lebhaft zu.

Leckeres Essen in der Hauptstadt

Essen in Phnom Penh - hier: Pizza
Internationale Küche – hier gibt es (fast) jede Landesküche.

Weshalb ich immer wieder gerne nach Phnom Penh komme? Nun, das hat zu guter Letzt mit dem guten Essen zu tun.

Zunächst einmal: Natürlich gibt es hier jede Menge Möglichkeiten, um die Khmer-Küche kulinarisch zu erkunden.

Soweit nicht verwunderlich in der Hauptstadt von Kambodscha 😉

Nun kommt das eigentlich interessante, wenn es um das Essen geht.

In Phnom Penh haben sich jede Menge Auswanderer niedergelassen. Und viele von ihnen betreiben ein Restaurant in der jeweiligen Landesküche ihres Herkunftslandes.

Lust auf indische Küche? Lieber ein französisches Bistro? Oder „American Burger“? Nein, vielleicht doch ins argentinische Steakhouse? Nö, ich will eine Pizza!

Alles möglich in der Hauptstadt. Und so viele kulinarische Optionen gibt es in keiner anderen Stadt in Kambodscha.

Malerische Lage am Mekong-Fluss

Phnom Penh Riverside
Entlang dem Mekong River in Riverside Phnom Penh erstreckt sich das touristische Zentrum der Stadt.

Die Hauptstadt von Kambodscha erstreckt sich am Mekong genau an der Gabelung vom Mekong-Fluss und dem Tonle Sap River.

Der Tonle Sap River führt zum gleichnamigen größten Binnengewässer in Südostasien.

Gleich im Norden vom Tonle Sap grenzt Siem Reap an.

Deswegen geht es von von Phnom Penh nach Siem Reap (während der Trockenzeit) auf Wunsch auch per Boot.

Das touristische Treiben in Phnom Penh spielt sich vor allem im Stadtteil Riverfront ab, der sich gleich westlich vom Mekong-Fluss am Königspalast erstreckt.

Hier liegt der lebhafte Riverside Walk und es finden sich viele Restaurants, Bars und Unterkünfte.

Wenn Du zum ersten Mal nach Phnom Penh reist, empfehle ich Dir sodann auch, in der Riverside-Gegend ein Hotel oder Guesthouse zu nehmen.

Sonnenuntergang in Phnom Penh
Die Sonne geht in der Hauptstadt von Kambodscha unter – die Stadt schläft jedoch nie.

Phnom Penh heute: Armut und Aufbruch

Probleme in der Kambodscha-Hauptstadt

Noch heute sind Armut und Elend in der Kambodscha-Hauptstadt vielerorts anzutreffen.

Der Verkehr ist brutal und jeden Tag kollabiert der Verkehrsfluss in einem gewaltigen Stau.

Gerade die Hektik, Lautstärke und rauchige Luft machen Phnom Penh nicht zu jedermanns Sache.

Prostitution ist ein großes Thema. Es gibt mehrere Rotlicht-Viertel und außerdem auch außerhalb von diesen verteilt weitere Girlie-Bars.

Kleinkriminalität floriert noch immer, auch wenn die Sicherheit in Phnom Penh sich verbessert hat.

Kambodscha-Hauptstadt im Wandel

Phnom Penh ist aber auch das moderne Gesicht von einem neuen Kambodscha.

Der wirtschaftliche Aufschwung hat begonnen. Viele moderne Gebäude entstehen und die Hauptstadt ist gefühlt eine riesige Baustelle.

Zwar gibt es durchaus historische Bauten. Gebaut wird jedoch vor allem an teuren Shopping-Malls, Condo-Wohnprojekten oder großen Hotels.

Nach dem Ende vom Roten Khmer Regime kamen viele Ausländer nach Kambodscha.

Einwanderer wurden angezogen von Neugier oder kamen für eine Hilfsorganisation in das Land.

Einige von der damaligen Einwanderer sind bis heute geblieben und betreiben Hotels, Guesthouses, Bars und Restaurants in Phnom Penh.

Der Wandel scheint nicht aufzuhören – jedes Mal, wenn ich wieder in die Hauptstadt von Kambodscha komme, gibt es viel Neues zu entdecken und zu verstehen.

Patrick WoessnerAutor
Ich bin Patrick (32) und ich bin viel unterwegs. Der Reiseblog Trip Angkor ist nach der zweiten Kambodscha-Reise entstanden. Mittlerweile sind es noch noch einige mehr Reisen dorthin geworden. Mit der Zeit bin ich so etwas wie ein Kambodscha-Experte geworden und teile hier meine Erfahrungen.
Mehr Infos zu mir gibt es hier bei Trip Angkor auf der oder auch auf meiner Persönlichen Webseite.
24 Kommentare zu “Phnom Penh: Alles zur Hauptstadt von Kambodscha”
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